Die “Abenteuer & Allrad” in Bad Kissingen war auch dieses Jahr wieder großartig, einer der schönsten Termine für das TimeMAX-Team im ganzen Jahr! Diese Mal wurden die neuen Wachsprodukte 200 und 300 sowie der neue Steinschlagschutz BODY vorgestellt. Die Resonanz der Offroad-Gemeinde war sehr gut!

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Wie gut unser neuer Steinschlagschutz “BODY” wirklich ist, konnte jeder bei uns am Messestand ausprobieren.

Bevor es zurück nach Hamburg ging, hat Gerd Cordes mit einem seiner Mitarbeiter dann noch schnell einen kleinen Abstecher in den Schwarzwald gemacht. Ziel der Reise: Das Unimog-Museum in Gaggenau bei Baden-Baden. Jahrzehntelang wurde der Unimog hier am Nordrand des Schwarzwaldes in einem Mercedes-Werk gebaut. Das Museum wird hauptsächlich von ehemaligen Mitarbeitern aus dem Werk geführt und betreut. Wer bei den Führungen zuhört merkt sofort, dass hier alle mit Herzblut dabei sind. Das ganze Museum wirkt wie eine Liebeserklärung an den ungewöhnlichen Geländewagen. Unimog-Geschichte zum Staunen: In der Halle stehen Fahrzeuge aus insgesamt sieben Jahrzehnten.

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Das Unimog-Museum in Gaggenau: 70 Jahre Allradgeschichte zum Staunen!


 

Johannes Fütterer: 32 Jahre weltweit Testfahrer im Unimog

“Passt mal bloß auf, bitte immer gut festhalten! Wenn Ihr bei mir einsteigt, könnt ihr blaue Flecken kriegen!” Der Mann hoch oben auf dem Fahrersitz des Unimogs freut sich. Wieder einmal, so glaubt er, steigen zwei völlig unbedarfte Touristen in seinen riesigen Geländewagen. Neben der Museumshalle haben die ehemaligen Mitarbeiter der Unimog-Fabrik eine Spielwiese für ihre geliebten Offroad-Autos gebaut: Steigungen bis 40%, schräge Rampen, auf denen man glaubt, jeden Moment umkippen zu müssen und dicke Baumstämme zum hinüber krakseln. Wer zur Testfahrt zu Johannes Fütterer ins Fahrerhaus krabbelt, bekommt eine tolle Geländefahrt in einem relativ neuen Unimog geboten. Das wichtigste für unseren Chef war jedoch nicht die Fahrt in dem Unimog, sondern das, was der Mann am Steuer so nebenbei erzählt hat: Unglaubliche und spannende Offroad-Geschichten aus allen Kontinenten. Insgesamt 32 Jahre war Fütterer weltweit für Mercedes als Unimog-Verkäufer und Testfahrer unterwegs. Ein echt harter Job! Seine Aufgabe bestand hauptsächlich darin, den potentiellen Käufern, also meist Generälen oder anderen Militärs, zu zeigen, was der Unimog so alles kann. Mal war er in der Wüste in Saudi Arabien, dann im Regenwald in Brasilien und eine Woche später dann in Japan oder irgendwo anders in Asien. Mittlerweile ist Johannes Fütterer 73 Jahre alt und arbeitet beim Museum ehrenamtlich als Fahrer. Steigen Sie bei ihm ein. Das Zuhören lohnt sich!

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Besuch bei Trigema

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Was macht unser Chef denn da mit der Unterhose?

Kennen Sie Wolfgang Grupp, den Chef der schwäbischen Textilfirma Trigema?
Hut ab vor diesem Mann! Er geht seinen Weg wirklich konsequent, Kritik perlt an ihm ab! Grupp polarisiert wie kaum ein anderer Unternehmer. Für die einen ist er ein altmodischer Patriarch, der keine Ahnung von moderner Werbung hat, die anderen bewundern seinen wirtschaftlichen Erfolg. Obwohl die Niedriglohn-Konkurrenz aus Asien fast die ganze deutsche Textilbranche zur Aufgabe bringen konnte, hat Grupp es mit seinem Unternehmen geschafft zu überleben. Mit sehr viel persönlichem Engagement hat Grupp die über tausend Arbeitsplätze in seiner schwäbischen Textilfabrik gesichert. Außerdem schätzen ihn seine Mitarbeiter sehr für sein soziales Engagement.

Einer breiten Öffentlichkeit wurde Grupp durch seine Fernsehwerbung bekannt. Hauptdarsteller: Grupp selbst, umgeben von seinen Mitarbeitern, und ein Schimpanse. Sein bevorzugt direkt vor der Tagesschau platzierter Werbespot wird seit über 20 Jahren scheinbar unverändert gesendet. Das kleine altmodisch wirkende Filmchen mit dem Affen ergibt nur auf den ersten Blick keinen Sinn. Dahinter steckt wahrscheinlich jedoch Kalkül: Wer den Werbespot einmal gesehen hat, vergißt ihn nie wieder!

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Obwohl unser Chef Gerd Cordes die Werbung mit dem Affen auch nicht ganz versteht, hat er sich beim Besuch im Trigema-Laden ganz zum Schluss dann tatsächlich eine “Trigema-Fan-Tasse” gekauft – und natürlich einen ganzen Stapel Trigema-Unterhosen. Spürbar gute Qualität: Sehr hochwertiger Stoff, umweltfreundlich produziert! Super!

In Internetforen finden sich unzählige kontrovers geführte Diskussionen zu dem streitbaren Unternehmer. Wenn Sie mehr über Wolfgang Grupp erfahren wollen, sollten Sie ihn einfach einmal “googeln”.

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